Dr. habil. Christian Kohlross

Therapeut Berlin

Dr. habil. Christian Kohlross

Heilpraktiker (Psychotherapie)

Mein Ziel ist es immer, Klienten/Klientinnen bei der Lösung belastender emotionaler Konflikte schnell und effektiv zu helfen. In der Einzeltherapie verwende ich dazu  Verfahren der klassischern Hypnotherapie (nach Milton Erickson), zumeist aber die Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie (engl. ISTDP) nach Davanloo. Sie ist ein in 40 Jahren empirischer Forschung entwickeltes Verfahren zur Behandlung von Ängsten, Depressionen, seelisch bedingten körperlichen Störungen sowie Störungen der Persönlichkeit und des Sozialkontakts. Ziel dieses kurzzeittherapeutischen Verfahrens (vgl. www.istdp.de) ist es, bereits in den ersten Sitzungen emotionale Blockaden zu überwinden, zu den unbewussten Wurzeln der Störung vorzudringen und diese ebenso effektiv wie nachhaltig zu beseitigen – ein Ziel, das ich ebenso in meinen (in der Regel auf 3 – 7 Sitzungen beschränkten) Paartherapien verfolge.   

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Über mich

Meine Behandlungsschwerpunkte:

Sprachen:

Ausbildung:

  • ISTDP – Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie (Washington School of Psychiatry & Deutsche Gesellschaft für ISTDP)
  • Systemische Einzel-, Paar- & Familientherapie (Campus Naturalis, Berlin & IF Weinheim) 
  • Hypnotherapieausbildung (Milton H. Erickson Foundation, Phoenix, Arizona)
  • Gruppenpsychotherapie (Washington School of Psychiatry & AGPA)
  • TIR – Traumatic Incident Reduction (Washington DC)
  • CBT (Kognitive Verhaltenstherapie)-Training, (Aaron T. Beck Institute, Philadelphia)
  • Lizenz: Heilpraktiker Psychotherapie (Gesundheitsamt Berlin)

Berufliche Erfahrungen:

  • Einzel-, Paar- und Familientherapeut bei: Rekindle, Center for Systemic Therapy, Kuala Lumpur, Malaysia.
  • Dozent für Systemisches Coaching
  • Psychotherapie in eigener Praxis,
  • Hochschullehre Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität Berlin
  • Berufscoaching für das Berliner Arbeitsamt
  • DAAD-Walter-Benjamin- Professur an der Hebrew Univ., Jerusalem
  • Gastprofessur, University of Virginia, Charlottesville 
  • Fellow am American Institute of Contemporary German Studies (AICGS), Washington DC

Erstgespräch

Psychotherapie in Zehlendorf

Ich lade Sie auf ein unverbindliches Erstgespräch ein. Das Ziel dieser Sitzung ist das gegenseitige Kennenlernen und das erste Besprechen Ihres Anliegens. Das Erstgespräch ist beratend, sodass ich Ihnen dabei helfen werde, festzustellen, welche Art von Hilfe Sie benötigen und erste Behandlungsziele zu definieren.

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Therapeut Berlin – Diese Fragen werden mir oft gestellt

Warum wiederholen sich bestimmte Beziehungsmuster trotz Einsicht immer wieder?

Viele Menschen verstehen mit der Zeit sehr genau, welche Beziehungsmuster ihnen nicht guttun und erleben trotzdem, dass sie emotional immer wieder in ähnliche Dynamiken geraten. Rationales Verstehen allein reicht oft nicht aus, weil sich viele dieser Muster nicht nur im Denken, sondern tief im emotionalen Erleben und in frühen Beziehungserfahrungen verankert haben.

Manche Menschen reagieren beispielsweise besonders empfindlich auf Distanz, Kritik oder Unsicherheit, obwohl sie gleichzeitig wissen, dass ihre Reaktion „eigentlich zu stark“ ist. Andere geraten immer wieder in Beziehungen, in denen sie sich anpassen, emotional zurückziehen oder ihre eigenen Bedürfnisse kaum wahrnehmen.

In der Therapie geht es deshalb häufig nicht nur darum, über diese Muster zu sprechen, sondern sie im emotionalen Erleben besser zu verstehen. Oft zeigen sich unbewusste Konflikte oder Schutzmechanismen, die früher sinnvoll waren, heute aber Nähe, Vertrauen oder innere Stabilität erschweren können. Veränderung entsteht meist dort, wo emotionale Prozesse nicht nur erkannt, sondern auch tatsächlich erlebt und verarbeitet werden können.

Warum hilft reines Verstehen oft nicht, um sich innerlich wirklich zu verändern?

Meine Klienten verfügen bereits über ein hohes Maß an Selbstreflexion. Oft wissen sie sehr genau, warum sich bestimmte Ängste, Konflikte oder Verhaltensmuster entwickelt haben – und erleben dennoch, dass sich innerlich wenig verändert.

Das liegt häufig daran, dass emotionale Prozesse nicht allein auf einer rationalen Ebene organisiert sind. Gefühle, innere Konflikte und Beziehungserfahrungen werden zu einem großen Teil emotional und körperlich gespeichert. Deshalb kann es passieren, dass Menschen etwas „mit dem Kopf verstehen“, emotional aber weiterhin unter denselben Spannungen, Ängsten oder Beziehungsmustern leiden.

In der psychodynamischen Therapie geht es daher nicht nur um Einsicht, sondern auch darum, emotionale Prozesse unmittelbarer wahrzunehmen und ihre oft unbewussten Dynamiken besser zu verstehen. Häufig zeigen sich dabei innere Konflikte zwischen Nähe und Distanz, Kontrolle und Verletzlichkeit oder Autonomie und Bindung, die im Alltag unbewusst weiterwirken.

Nachhaltige Veränderung entsteht meist nicht allein durch Analyse, sondern dadurch, dass emotionale Erfahrungen auf einer tieferen Ebene verarbeitet werden können.

Kann Therapie helfen, wenn ich eigentlich funktioniere, mich innerlich aber zunehmend erschöpft oder leer fühle?

Ja. Viele Menschen suchen erst dann Hilfe, wenn ihre Belastung bereits sehr stark geworden ist. Gleichzeitig gibt es Menschen, die ihren Alltag lange scheinbar problemlos bewältigen, beruflich funktionieren und Verantwortung übernehmen – sich innerlich jedoch zunehmend erschöpft, angespannt oder emotional abgeschnitten fühlen.

Gerade leistungsorientierte oder sehr verantwortungsbewusste Menschen entwickeln oft die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse über längere Zeit zu übergehen. Nach außen wirkt vieles stabil, innerlich entsteht jedoch häufig ein Gefühl von dauerhafter Anspannung, innerer Leere oder emotionaler Distanz zu sich selbst und anderen.

Nicht selten besteht dabei der Eindruck, „eigentlich keinen Grund“ für die eigene Erschöpfung zu haben. Dennoch können hinter diesem Zustand länger bestehende emotionale Konflikte, chronischer innerer Druck oder Beziehungsmuster stehen, die viel psychische Energie binden.

Therapie bedeutet in solchen Situationen oft zunächst, wieder einen besseren Zugang zu den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Spannungen zu entwickeln – bevor die Belastung weiter zunimmt oder sich zunehmend körperlich oder emotional manifestiert.

Warum reagieren manche Menschen emotional stärker, als sie rational nachvollziehen können?

Viele emotionale Reaktionen entstehen nicht bewusst oder willentlich. Menschen erleben beispielsweise intensive Angst, starke Kränkung, Rückzug oder Wut, obwohl ihnen ihre Reaktion selbst übermäßig oder schwer erklärbar erscheint.

Häufig hängen solche Reaktionen mit früheren emotionalen Erfahrungen zusammen, die das innere Erleben und Beziehungsempfinden langfristig geprägt haben. Das Nervensystem reagiert dann nicht nur auf die aktuelle Situation, sondern gleichzeitig auf ältere emotionale Erfahrungen von Unsicherheit, Zurückweisung, Kontrollverlust oder Verletzlichkeit.

Deshalb kann eine scheinbar kleine Situation innerlich eine sehr intensive Reaktion auslösen, obwohl der Verstand gleichzeitig versucht zu relativieren oder zu kontrollieren.

In der Therapie geht es oft darum, diese emotionalen Prozesse differenzierter zu verstehen. Viele Menschen erleben dabei erstmals, dass hinter starken Reaktionen nicht „Schwäche“ oder „Überempfindlichkeit“ stehen, sondern komplexe innere Dynamiken, die sich über lange Zeit entwickelt haben.

Was passiert in einer psychodynamischen Kurzzeittherapie?

In einer psychodynamischen Kurzzeittherapie geht es nicht nur darum, aktuelle Symptome zu reduzieren, sondern die tieferliegenden emotionalen Konflikte und inneren Dynamiken zu verstehen, die psychische Belastungen immer wieder aufrechterhalten können.

Viele Menschen erleben beispielsweise Ängste, Erschöpfung, Beziehungskonflikte oder innere Leere, ohne zunächst nachvollziehen zu können, warum bestimmte Situationen sie emotional so stark belasten. Häufig stehen dahinter unbewusste emotionale Muster, die sich über viele Jahre entwickelt haben und sich im Alltag, in Beziehungen oder im Umgang mit sich selbst wiederholen.

In der Therapie versuchen wir deshalb gemeinsam herauszuarbeiten, welche Gefühle, inneren Konflikte oder Beziehungserfahrungen hinter den aktuellen Belastungen stehen. Oft zeigt sich, dass Menschen bestimmte Emotionen über lange Zeit eher kontrollieren, vermeiden oder verdrängen mussten, obwohl diese innerlich weiterhin wirksam bleiben.

Die psychodynamische Kurzzeittherapie arbeitet dabei meist fokussierter und direkter als klassische Langzeittherapien. Ziel ist es, emotionale Blockaden möglichst früh sichtbar zu machen und einen Zugang zu den inneren Prozessen zu entwickeln, die hinter wiederkehrenden Konflikten, Ängsten oder Beziehungsmustern stehen.

Veränderung entsteht häufig dort, wo belastende emotionale Dynamiken nicht nur rational verstanden, sondern im therapeutischen Prozess tatsächlich erlebt und verarbeitet werden können.

Vielleicht haben Sie bereits lange versucht, Ihre Konflikte alleine zu verstehen.

Manche Menschen kommen erst dann in die Therapie, nachdem sie sich über lange Zeit intensiv mit sich selbst beschäftigt haben. Sie haben viel reflektiert, Zusammenhänge erkannt und versucht, belastende Gefühle oder Beziehungsmuster eigenständig zu verändern und erleben trotzdem, dass bestimmte innere Konflikte immer wiederkehren.

Gerade dann entsteht häufig das Gefühl, emotional festzustecken: Beziehungen bleiben belastend, innere Anspannung verschwindet nicht wirklich oder bestimmte Reaktionen scheinen sich dem eigenen Einfluss immer wieder zu entziehen.

In meiner therapeutischen Arbeit geht es nicht nur darum, Probleme rational zu analysieren, sondern emotionale Prozesse und unbewusste Dynamiken genauer zu verstehen, die hinter wiederkehrenden Konflikten, Ängsten oder innerer Erschöpfung stehen können.

Das Erstgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre aktuelle Situation in Ruhe zu besprechen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob diese Form der therapeutischen Arbeit für Sie passend sein könnte.

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